Wettbewerb Hofgarten Cafe Innsbruck, Beitrag

Anstelle des abgebrannten Hofgarten-Cafés entsteht ein moderner Pavillon, der sich harmonisch in den denkmalgeschützten Hofgarten einfügt und als Tor zum Kulturquartier sowie zum MCI-Campus dient. Die Orthogonalität der Bestandsgebäude wird übernommen, der Neubau fügt sich als untergeordnetes Element in die Parklandschaft ein.
Der natürliche Baumbestand bleibt vollständig erhalten. Klimaangepasste Vegetation, versickerungsoffene Oberflächen und ein Retentionsdach fördern das lokale Ökosystem und Mikroklima. Die Abgrenzung zum Park erfolgt durch einen feingliedrigen, unauffälligen Metallzaun.
Der Pavillon überzeugt architektonisch durch bogenförmige Holzrahmen, eine rhythmisch gegliederte Fassade und stützenfreie Raumstrukturen. Ein umlaufendes Vordach reduziert Reflexionen und unterstreicht die Leichtigkeit des Baus.
Der Gastraum öffnet sich nach drei Seiten zur Veranda mit Parkblick. Anlieferung erfolgt unterirdisch über die MCI-Tiefgarage. Küche und Nebenräume liegen im hinteren Bereich, Personalräume im Untergeschoss. Das Gebäude wird ressourcenschonend in Holzbauweise mit vorgefertigten Elementen errichtet. Eine Holzfassade betont den regionalen Charakter, das Untergeschoss ist in Beton ausgeführt.
Hofburg, Wien