Wettbewerb Busplatz Feldkirch, Ankauf

Das Projekt versteht sich als zeitgenössischer, urbaner Baustein, der einen starken Impuls für den Stadtraum setzt und gezielt zur Belebung der Altstadt beiträgt. Der moderne Baukörper ist als monolithisches, schwebendes Volumen ausgebildet, dessen helle, texturierte Betonfassade bewusst als ruhiger, prägnanter Block wahrgenommen wird. Durch die Anhebung auf schlanken, dunklen Stützen kann der Hang in den Stadtraum einfließen, während die Stirnseite des Baukörpers den Straßenraum fasst und den Sparkassenplatz als markanten Eingang zur Altstadt betont. Die Materialität aus Beton, Aluminium und Glas unterstreicht den zeitgemäßen, robusten Charakter und formuliert zugleich eine Vision für die zukünftige Stadtentwicklung.
Städtebaulich und funktional schafft das Gebäude neue urbane Räume mit hoher Aufenthaltsqualität. Die ebenerdige Erschließung für Fußgänger sowie die klare Trennung der Baukörper in Medienhaus und gewerbliche Nutzung ermöglichen eine nachvollziehbare Organisation. Die Erschließung des Medienhauses erfolgt über den Baukörper des angrenzenden Speiselokals, wodurch bestehende Strukturen integriert werden. Im Inneren entsteht ein inspirierendes Umfeld für Kommunikation und Diskussion, während die zum Bischof hin orientierte Fassade bewusst introvertiert und geschlossen ausgebildet ist, um auf den städtebaulichen Kontext sensibel zu reagieren.
Michael Egger
Konrad Klostermann
Michelangelo Zaffignani